Der Z-Bau

So jung und frisch er noch ist, der Z-Bau hat einiges hinter sich: Ursprünglich von den Nationalsozialisten als Kaserne erbaut, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern als Stützpunkt genutzt, bis 1991 der letzte Soldat die sogenannten Merrell Barracks verließ.

Im Jahr 2000 zog dann erstmalig die Kultur in den Z-Bau: Verschiedene Kollektive und Vereine bespielten ihn zwischennutzend bis 2011. Danach sanierte die Stadt Nürnberg das marode Gebäude und übergab die Regie an die neue Betreibergesellschaft GkF – Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH. Die Zukunftsstiftung sorgte mit einem Zuschuss von über 900.000 Euro für die Ausstattung des Kulturzentrums.

Ein Dutzend Bühnen und Bars, einen großer Konzertsaal, Musikstudios und Projektbereiche beherbergt das rundum sanierte Gebäude wieder.