Radioteleskop in der Regiomontaus-Sternwarte

Regelmäßig besuchen Schüler, Studenten und andere Interessierte die Regiomontanus-Sternwarte, um astronomische Phänomene mit optischen Teleskopen zu beobachten und zu erkunden. Wenn nicht gerade der Forschergeist durch tiefhängende Wolken getrübt wird.

Jetzt endlich hat das schlechte Wetter als Spielverderber verloren. Mit Förderung durch die Zukunftsstiftung hat die Nürnberger Astronomische Gesellschaft ein Radioteleskop installiert. Damit erweitert die Sternwarte ihr astronomisches Bildungsangebot um den wichtigen Zweig der modernen Radioastronomie und ermöglicht ein „Schlechtwetterprogramm“ bei eingeschränkten Sichtverhältnissen. So lassen sich jetzt das Sonnenrauschen und Wasserstoff-Gaswolken beobachten und die Rotationsgeschwindigkeit der Milchstraße messen. Auch die kooperierenden Hochschulen und Funkamateure sind begeistert von der neuen Investition, die auch funk- und nachrichtentechnische Experimente ermöglicht.